Vorstellung der Ortschaftsverwaltung
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Frau Claudia Frick
Die
Ortschaftsverwaltung Nabern
stellt sich vor
Folge 4: Claudia Frick, Finanz-,
Friedhofs- und Bauwesen
Von Cornelia Wahl
Seit dem Zusammenschluss der
Gemeinde Nabern mit der Stadt
Kirchheim unter Teck vor 36
Jahren ist die
Ortschaftsverwaltung die erste
Anlaufstelle, wenn es um
Bürgerdienstleistungen im
Stadtteil Nabern geht. Ihr
vorangestellt ist der
Ortsvorsteher, der von drei
Mitarbeiterinnen in der
Verwaltung und von drei
Mitarbeitern des Bauhofes
unterstützt wird. Folge 4
beschäftigt sich mit Claudia
Frick.
Frau über
Finanz-, Friedhofs- und
Personal-Angelegenheiten:
Claudia Frick.
Claudia Frick hat ein sonniges
Gemüt und behält auch in
schwierigen Situationen einen
klaren Kopf. Den braucht sie
auch, denn die 43-Jährige ist
auf dem Naberner Rathaus vor
allem für die Finanzen zuständig
und wacht über die
Kosten-Leistungsrechnung. In den
acht Jahren ihrer Tätigkeit im
Ort wurden die Haushaltsmittel
„von Jahr zu Jahr knapper“, sagt
sie. Und die
Verwaltungsangestellte weiß,
wovon sie spricht. Denn alles,
was mit Belegerstellung,
Lieferscheinen und Rechnungen
den Ort betreffend zu tun hat,
findet sich auf ihrem
Schreibtisch. So hat die allein
erziehende Mutter zweier Kinder
den Überblick darüber, wie viele
Haushaltsmittel für die
entsprechenden Bereiche im Laufe
eines Haushaltsjahres ausgegeben
werden dürfen. Sie wickelt den
dazugehörigen Papierkram ab,
veranlasst die Bezahlung
fälliger Rechnungen und schlägt
Alarm, wenn das Geld zur Neige
geht. Sie „treibt“
beispielsweise Pachten für die
gemeindeeigenen Grundstücke ein
oder kassiert die Mieten für die
öffentlichen Gebäude oder Säle
in Nabern - etwa bei der
Reservierung der
Aussegnungshalle, der
Gießnauhalle, des Bürgersaals
oder des Feuerwehrgerätehauses -
deren Belegung sie im Übrigen
mit allem auch managt. Dazu
zählt beispielsweise, dass die
Mitarbeiter des Bauhofes und die
Reinigungskräfte darüber
informiert werden, wer wann wo
gebraucht wird.
Weitere Ausgaben betreffen zum
Beispiel defekte Straßenlampen,
Abrechnungen für die Wartungen
des Bauhof-Fuhrparks,
Arbeitsmittel für den Bauhof,
Leasingverträge etwa für
Kopierer, Entschädigungen für
die Pflege der Gräber von
Kriegsopfern oder das Hegen von
Pflanzen an öffentlichen
Plätzen. Auch die Auszahlung der
Vereinszuschüsse nach dem
Haushaltsplan und der Tantiemen
für die Ortschaftsräte wird von
der Verwaltungsangestellten in
Auftrag gegeben. Ebenso gehört
die Begleichung von Rechnungen
für die Feuerwehr, die
Abrechnung der Feuerwehreinsätze
und neuerdings auch die Ausgabe
eines Formulars zur
Protokollierung des verbrauchten
Löschwassers bei solchen zur
ihren Aufgaben und noch vieles
mehr.
Ein weiteres Aufgabenfeld
beschäftigt sich mit der letzen
Ruhestätte. So kennt sich
Claudia Frick, die montags,
dienstags, mittwochs und
freitags halbtags und Donnerstag
den ganzen Tag auf dem Amt
arbeitet, mit der
Friedhofsordnung aus. Sie führt
das Gräberverzeichnis und
kümmert sich um die Belegung bei
einem Todesfall. Auch wer sich
sein letztes Plätzchen
raussuchen möchte, „kann dies
bei mir tun“, sagt sie, „das
kostet dann aber eine
Kleinigkeit mehr.“ Last, but not
least stellt sie im Fall des
Falles die Rechnung für das Erd-
oder Urnengrab aus.
Auch Anliegen in Sachen Bauwesen
landen auf dem Frick’schen
Schreibtisch. „Bei mir können
Baugesuche eingereicht werden
und hier finden auch
Bürgeranhörungen zum geplanten
Bauvorhaben statt“, erzählt sie
und weist daraufhin: „Die
baurechtlichen Entscheidungen
fallen in Kirchheim.“ Zudem
hilft sie beim Ausfüllen der
Bauanträge und kümmert sich um
Lagepläne. Sie ist auch die
erste Adresse für
Ansprechpartner auf anderen
Ämtern in punkto Bauen oder auch
bei Grundstücksverkäufen.
Außerdem informiert sie den
Ortschaftsrat über Baugesuche,
die jeder Bürger bei ihr je nach
Antrag für zwei oder vier Wochen
einsehen kann.
Außerdem notiert die
Verwaltungsangestellte Zu- und
Abgänge beim Inventar für
Kindergarten, Grundschule und
Rathaus. Jedes neue Teil wird
unter einer Nummer auf einer
Liste notiert oder nicht mehr
vorhandene Dinge gestrichen.
Doch nicht nur über Zu- und
Abgänge beim Inventar, sondern
auch über Urlaubstage,
Gleitzeiten, Krankheiten und
Sonderurlaube für sich und ihre
Kolleginnen und Kollegen führt
sie Buch.