Vorstellung der Ortschaftsverwaltung
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Herr Clemens Moll
Die Ortschaftsverwaltung Nabern
stellt sich vor
Folge 1: Clemens Moll, Ortsvorsteher
Von Cornelia Wahl
Seit dem Zusammenschluss der
Gemeinde Nabern mit der Stadt
Kirchheim unter Teck vor 36
Jahren ist die
Ortschaftsverwaltung die erste
Anlaufstelle, wenn es um
Bürgerdienstleistungen im
Stadtteil Nabern geht. Ihr
vorangestellt ist der
Ortsvorsteher, der von drei
Mitarbeiterinnen in der
Verwaltung und von drei
Mitarbeitern des Bauhofes
unterstützt wird. Folge 1
beschäftigt sich mit Clemens
Moll und seinem Aufgabengebiet
als hauptamtlicher
Ortsvorsteher.
Als hauptamtlicher Ortsvorsteher
setzt sich Clemens Moll für die
Belange der Bürger ein.
Im Prinzip hat Clemens Moll
ähnliche Aufgaben wie ein
Bürgermeister einer Gemeinde mit
gleich großer Einwohnerzahl –
derzeit hat Nabern annähernd
1900 Bürger. Moll ist mit der
Leitung der örtlichen Verwaltung
und des Bauhofes vor Ort genauso
beschäftigt wie er als
Vorsitzender des Ortschaftsrates
mit der Vor- und Nachbereitung
der Sitzungen sowie mit dem
Bearbeiten vielschichtiger
Verwaltungsangelegenheiten
betraut ist. Zusätzlich ist er
in der Kämmerei der Stadt
Kirchheim im Bereich Kosten- und
Leistungsrechnung tätig, was
etwa 30 Prozent seiner Arbeit
ausmacht.
Wenn es um die Zusammenarbeit
mit der Stadtverwaltung in
Kirchheim/Teck geht, sieht sich
der Ortsvorsteher – der im
Übrigen auch Trauungen vornehmen
darf - als Reklamemacher für die
Belange und Anliegen der
Ortschaft. Er steht für die im
Ortschaftsrat beschlossenen
Entscheidungen und kann als
Berater positiven Einfluss auf
das „letzte Wort“ im
Stadtratsgremium nehmen. So
geschehen jüngst bei der
Kindergartenentwicklungsplanung.
Dabei ging es darum, den
kleinsten und kleinen Mitbürgern
Naberns genügend
Kindergartenplätze zur Verfügung
zu stellen. Der
Diplom-Verwaltungswirt hat sich
für den Entschluss des
Ortschaftsrates mit Erfolg
eingesetzt: Ab dem neuen
Kindergartenjahr im kommenden
September wird es in Nabern eine
vierte Kindergartengruppe geben.
Besonders wichtig ist dem
29-Jährigen neben dem Neubau der
Gießnauhalle die gelebte
Bürgernähe. Er denkt dabei nicht
nur an die repräsentativen
Aufgaben wie die Gratulation bei
Alters- und Ehejubiläen oder die
Anwesenheit bei Sport- und
Kulturveranstaltungen. Vielmehr
sieht sich Moll als der „kurze
Draht“ zwischen dem Ortsteil und
der Stadt. „Für die Belange der
Einwohner Naberns habe ich immer
ein offenes Ohr. Meine Türen
stehen jedem jederzeit offen“,
sagt Moll, der am ersten Mai
sein dreijähriges Dienstjubiläum
in Nabern feiert. „Viele
Anliegen können bereits beim
ersten Kontakt mit der
Ortschaftsverwaltung gelöst oder
in die richtigen Bahnen gelenkt
werden. Und wenn nicht, dann
stellen wir den ersten Kontakt
mit dem zuständigen
Ansprechpartner her“, sagt der
Diplom-Verwaltungswirt, dem man
die Freude an seinem Amt
ansieht.
Auf die Frage, was ihn am Ort
Nabern reizt, zählt Moll ohne
lange nachzudenken die Vorteile
auf, die Nabern jungen Familien
aber auch den Senioren bietet:
die gute Infrastruktur mit
großem Gewerbegebiet und
Einkaufsmöglichkeiten. Sehr
begeistert zeigt sich der
Ortsvorsteher auch über die
soziale Kontrolle im Ort, „in
dem fast jeder jeden kennt“, und
über die engagierte
Ortsgemeinschaft, die mit ihren
zahlreichen Vereinen und den
vielen ehrenamtlichen Helfern
das aus Nabern macht, was es
ist: „So etwas, wie ein bisschen
heile Welt“.