Vorstellung der Ortschaftsverwaltung
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Frau Johanna Gluiber
Die Ortschaftsverwaltung
Nabern stellt sich vor
Folge 2: Johanna Gluiber,
Bürgerservice
Von Cornelia Wahl
Seit dem Zusammenschluss der
Gemeinde Nabern mit der Stadt
Kirchheim unter Teck vor 36
Jahren ist die
Ortschaftsverwaltung die erste
Anlaufstelle, wenn es um
Bürgerdienstleistungen im
Stadtteil Nabern geht. Ihr
vorangestellt ist der
Ortsvorsteher, der von drei
Mitarbeiterinnen in der
Verwaltung und von drei
Mitarbeitern des Bauhofes
unterstützt wird. Folge 2
beschäftigt sich mit Johanna
Gluiber.
Vielfältig und abwechslungsreich
sind die Aufgaben, die Johanna
Gluiber im Bürgerservice zu
bewältigen hat.
Das Aufgabengebiet von Johanna
Gluiber ist groß, vielfältig und
wie sie selbst sagt,
„interessant“. Die
Verwaltungsangestellte, die
gerne im Kontakt mit den Bürgern
Naberns steht, ist für den
Bürgerservice zuständig.
Einwohner, Vereine und andere
ortsansässige Institutionen
finden sich bei ihr gut beraten.
So nimmt sie An-, Ab- und
Ummeldungen bei Wohnungswechsel
genauso auf, wie sie sich um die
Neubeantragung, Änderung oder
Abmeldung bei den
Lohnsteuerkarten kümmert.
Außerdem ist sie zuständig für
Personal-, Reise- und
Kinderausweise. Wenn es eilt,
stellt Frau Gluiber auch schon
mal vorläufige Papiere aus, die
sofort mitgenommen werden
können. Außerdem bekommt man bei
ihr ein Führungszeugnis wie es
für Bewerbungen in der freien
Wirtschaft oder bei Behörden
manchmal verlangt wird. Darüber
hinaus beglaubigt sie Kopien,
setzt Sperrvermerke für die
Veröffentlichung von Alters-
oder Ehejubiläen. Ebenso kümmert
sie sich um Gewerbean-, -um- und
-abmeldungen. Auch stellt sie
Fischereiausweise aus, nimmt
Anträge für den Jagdausweis
entgegen und leitet diese ans
Landratsamt weiter.
Viel Zeit nimmt auch das
Kindergartenwesen ein. Hier ist
Frau Gluiber die erste
Ansprechpartnerin, wenn man ein
Kind für den Kindergarten
anmelden möchte. Sie ist durch
monatliche Treffen mit den
Erzieherinnen tief ins
Kindergartenprogramm
eingebunden. Zudem betreut sie
das Sommerferienprogramm,
kontaktiert dazu die Vereine und
sorgt für die nötigen
Versicherungen, arbeitet eine
Broschüre aus und nimmt
Anmeldungen entgegen. „Meistens
ist für jede Altersklasse von
drei bis 16 Jahren immer etwas
dabei“, sagt Johanna Gluiber.
„Am beliebtesten“, sagt sie,
„sind die Schnitzeljagd für die
Großen und die Veranstaltungen
bei der Polizei oder der
Feuerwehr.“ Aber auch die
Zahngesundheit und die
Müllentsorgung sind bei den
kleinen Mitbürgern schon große
Themen.
Ebenso freut sie sich, wenn sie
Antworten auf Fragen in Sachen
Rente geben darf. „Man erfährt
sehr viel Dankbarkeit oder kann
auch Trost spenden, etwa wenn es
bei der Antragsstellung der
Hinterbliebenenrente Tränen
gibt“, weiß sie. So kennt sich
die Verwaltungsangestellte mit
der Altersrente, der
Hinterbliebenen-, der
Schwerbehinderten- und der
Berufunfähigkeitsrente aus. Sie
gibt Tipps, wenn einem das
Beamtendeutsch fremd vorkommt,
und weiß, welche Nachweise dem
Antrag beigefügt werden müssen.
Aber auch wenn es ums Wohngeld,
den Schwerbehindertenausweis,
den Stadtpass oder den
Landesfamilienpass geht, steht
sie mit Rat und Tat zur Seite
und hält Info-Broschüren vor.
Auch für Hundehalter ist sie
erste Anlaufstelle bei An- oder
Abmeldung.
Zudem organisiert sie mit den
Vorlagen und den Einladungen an
die Ortschaftsräte die
Sitzungen, führt und schreibt
das Protokoll im Ortschaftsrat.
Werden Straßensperrungen nötig,
etwa wegen der Hocketse oder des
Kinderfestes, organisiert sie
dies zusammen mit dem
Ordnungsamt.
Und: Wer etwas verliert oder
Verlorenes findet, fragt am
besten zuerst bei Frau Gluiber
nach oder gibt es bei ihr ab.
Was gefunden wurde, kann
innerhalb von sechs Monaten im
Rathaus abgeholt werden.